«Schlussendlich kam es wirklich gut heraus»,
ist Evelyne Leus erster Kommentar auf die Qualifikation
für den WM-Final von morgen Samstag in Madonna
di Campiglio – ein Satz, den man von ihr immer
wieder hört,. In der kältesten Nacht seit
langem gefror die aufgeweichte Schanze. Die Landung
ist so hart, dass die Betreuer während des Trainings
immer wieder mit den Verantwortlichen diskutieren,
ob das zulässige Verhältnisse seien. «Die
Landungen waren heftig, das war am Limit, selbst
wenn man perfekt landete», beschreibt Evelyne
Leu die Situation.
Unterbrüche und Diskussionen können ihren
Sprüngen letztlich aber nichts anhaben. Lay
Full Full und Lay Tuck Full (Dreifachsalto mit zwei
und einer Schraube, in dieser Reihenfolge) gelingen
gut und bringen die Olympiasiegerin auf den ersten
Platz in der Qualifikation. Die Chinesin Xin xin
Guo erhält für ihren Full Full Full (Dreifachsalto
mit drei Schrauben) weniger Punkte als Evelyne Leu
für ihren Lay Full Full. Ein gutes Zeichen für
den Final.
«Morgen beginnt alles wieder bei Null»,
relativiert die Schweizerin. «Die Quali hat
mir Sicherheit gegeben, mehr nicht.» Wichtiger
ist ihr, dass der Final später am Tag stattfinden
wird und die Frauen nicht mehr vor den Männern
springen müssen, sonder sich mit diesen abwechseln. «Wenn
mehr Athleten über die Dreifachschanze gehen,
dann wird die Landung schneller weich», weiss
Evelyne Leu. Der Final ist auf 14 Uhr 15 angesetzt
und wird vom Schweizer Fernsehen live übertragen.
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