Vor einer Woche, am 21. November ist Evelyne und
das Weltcupteam nach Kanada ins Schneetraining abgeflogen.
Wieso denn so weit weg? Geplant war ein Trainingslager
ab dem 13. November in Lillehammer (Nor) oder in
Ruka (Fin). Leider war es dort aber viel zu warm
und Schnee nur Mangelware. So trainierte man noch
eine Woche bei sehr kühlen Temperaturen auf
der Wasserschanze in Mettmenstetten. Michel Roth
(Natitrainer) sprach sich mit dem Team ab und entschied
sich das Schneetraining in Kanada durchzuführen.
Als Alternative stand auch Saas Fee zur Diskussion,
doch aus Erfahrung heraus weiss man dass das Wetter
auf dem Gletscher auch sehr schlecht sein kann. Nach
einer 28stündigen (!) Reise kam Evelyne in Apex
(CAN) sehr müde an.
Da sich der Schnee überall Zeit gelassen hat,
sind ausser den Chinesen alle Nationen aus dem Weltcupzirkus
in Kanada anzutreffen. Dies hat zur Folge, dass bis
zu 40 Athleten pro Training am springen sind. Die
Schanzenanlage leidet so ein wenig, doch es ist für
alle gleich.
Evelyne konnte bis jetzt gut trainieren und kann
sich so wieder an den Schnee „gewöhnen“.
In den nächsten Tagen wird sie, sofern auch
das Wetter mitspielt, die ersten Dreifachsaltos springen.
Natürlich hoffen wir alle, dass sie die gute
Form die sie zuletzt auf der Wasserschanze hatte
mit in den Schnee nehmen kann und sie sich somit
gut auf die kommenden Weltcups vorbereiten kann.
Das Team wird bis am
7. Dezember in Kanada trainieren
und reist dann in die Schweiz zurück. Zwei Tage
später heisst es dann schon wieder Koffer packen
und nach China weiterreisen. Dort finden am 16. +
18. Dezember zwei Weltcups statt.