Das Weltcupspringen vom 9. Januar 2005 war für
Evelyne gleichzeitig auch der Weltcupstart in die
neue Saison,
da sie wegen der Schulterverletzung die zwei Weltcups
in Australien auslassen musste. Im Vergleich zu anderen
Jahren wo es in Mt.Tremblant bis zu -40 Grad kalt
war, kletterte das Thermometer auf milde
-10 Grad! Dies war für Evelyne bereits ein Aufsteller,
denn ohne gefrorenem Gesicht und ohne kalte Füsse
und Hände lässt es sich besser springen.
Bis jetzt hatte Evelyne keine guten Erinnerungen
an Mt.Tremblant: einmal musste sie nach einem Trainingssturz
zur Kontrolle in den Spital und verpasste somit den
Wettkampf und in der Olympiasaison zog sie sich hier
den Kreuzbandriss zu. Doch in diesem Jahr schien
alles besser zu werden, sie fühlte sich wohl und
griff im Training voll an.
Am Wettkampf entschied sie sich den Lay-full-full
(Dreifachsalto mit zwei Schrauben) zu zeigen. Eine
verpatzte Landung verhinderte aber den Finaleinzug
der besten 10 Springerinnen. Mit dem 14. Rang erreichte
sie aber dennoch ein ansprechendes Resultat.
Evelyne:"Klar ist es schade, dass ich den Final nicht
erreicht habe, ein bisschen weniger Rotation und
ich hätte den Sprung landen können. Doch ich bin
sehr glücklich bereits beim ersten Wettkampf meine
Höchstschwierigkeit gezeigt zu haben. Dies gibt mir
sehr viel Selbstvertrauen für die kommenden Wettkämpfe."
Bereits am Montag früh reist das Team weiter nach
Lake Placid, wo am Freitag und Sonntag zwei Weltcups
auf dem Programm stehen.
Rangliste