Die vierte Station im Weltcupzirkus in dieser Saison
hiess Mt. Tremblant in Kanada. Dieser Ort ist auch
bekannt für tiefe Minustemperaturen. Und auch
dieses Jahr war es nicht anders. In den vergangenen
Tagen im Training war es immer um die 30 Grad Minus!!
Nicht gerade die angenehmste Temperatur um zu Springen.
Evelyne hatte bereits in dieser Woche bei den Trainings
Mühe mit den Landungen. Ein Grund dafür
sind sicher die fehlenden Trainingssprünge seit
dem letzten Weltcup in Finnland vom 5. Dezember. Durch
die brekäre Schneelage konnte das Team nur wenig
trainieren, genauer gesagt waren es für Evelyne
seit dem 5. Dezember zwei Trainingstage zwischen Weihnachten
und Neujahr! So war dann auch von Anfang an klar,
dass sie an diesem Weltcup nur Doppelsaltos springen
würde. Gerade zu Beginn der Saison braucht man
viele Trainingssprünge um sich die nötige
Routine für die Landungen zu holen. Leider machte
sich dieser Mangel heute im Wettkampf bemerkbar. Zwar
war ihr Sprung (Full-Full) in der Luft sehr schön,
doch bei der Landung musste sie mit einer Hand in
den Schnee greifen. Und da das Niveau sehr hoch war,
reichte es leider nicht für den Finaldurchgang
der besten zwölf. Sie klassierte sich auf dem
17. Rang.
Evelyne zum Resultat: "Klar bin ich enttäuscht
über den verpassten Finaleinzug. Für mich
war dies aber auch ein Zeichen, dass ich beim nächsten
Weltcup in Lake Placid auf Dreifachsaltos gehe. Ich
bin nun gut "eingesprungen" und bin bereit
ab nächster Woche meine schwierigen Sprünge
zu zeigen. Ich muss jetzt diesen Wettkampf vergessen
und mich auf die nächsten konzentrieren."
Morgen reist das Team weiter nach Lake Placid, wo
am 16. und 18. Januar je ein Weltcupspringen stattfindet.
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